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Touching Reading
Lesen als perverse und riskante Praxis
Ines Kleesattel (Basel/Zürich)
Was steht auf dem Spiel, wenn Lesen «berührt»? Welchen Unterschied macht es, sich auf Texte «einzulassen», statt sie zu «beherrschen»? Und ist das dann noch irgendwie «kritisch»?
Ines Kleesattel lädt zu einer praktischen wie theoretischen Begegnung mit Eve Sedgwicks «Perverse Close Reading» und Julietta Singhs «Vulnerable Reading» ein. Verstrickt in ambivalente Leseverhältnisse von Nähe und Distanz, Kritik und Begehren, Projektion und Irritation geht es um nicht weniger als die Frage, was Lesen – als ästhetische wie ethische Praxis – eigentlich verändern könnte.
Montag, 11.00–12.30 Uhr
Viaduktraum 2.A05
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