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Berührtwerden und Antworten

Zum Lesen als ästhetische Praxis

Barbara Bausch (Berlin)

Lesen wie Schreiben wird angesichts der hohen Leistungsfähigkeit von Large Language Models in den letzten Jahren mehr und mehr an Maschinen delegiert. Es lohnt sich daher, nach der Besonderheit und Funktion menschlicher Lektüre zu fragen. Um sich dem Lesen in seiner sinnlichen, affektiven, dialogischen Dimension zu nähern, wählt der Vortrag als Sprungbrett des Nachdenkens dessen absolute Grenze: das Unlesbare. Ausgehend von künstlerischen Lektüren unlesbarer Artefakte soll so das Spektrum dessen ausgelotet werden, was Lesen als ästhetische Praxis sein kann.

Mittwoch, 11.30–12.30 Uhr

Viaduktraum 2.A05

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